That’s my story!
Die Fotografie hat mir geholfen, wieder zu fühlen. Angefangen hat alles ganz simpel: Urlaubsbilder, Streetfotografie, einfach ein bisschen mit der Kamera auszuprobieren. Ich wollte Momente festhalten, besondere Situationen einfangen, den Alltag anders sehen. Daraus wurde schnell mehr. Immer mehr Fotos. Immer mehr Perfektionismus. Immer mehr Druck. Irgendwann war die Kamera nicht mehr Freiheit, sondern Belastung. Die unbearbeiteten Bilder wurden zu einem Berg in meinem Kopf. Dinge, die mir eigentlich etwas bedeutet haben, fühlten sich plötzlich schwer an. Bis irgendwann gar nichts mehr ging. Kein Antrieb, keine Freude, keine Verbindung zu mir selbst oder meiner Umgebung. Depression.
Eine Zeit lang bestand mein Alltag einfach nur daraus zu funktionieren. Während eines Klinikaufenthalts begann sich langsam etwas zu verändern. Ich habe wieder gelernt, wahrzunehmen. Kleine Dinge. Licht auf einer Hauswand, Bewegungen auf der Straße, Geräusche, Stimmungen, Augenblicke. Und dann griff ich wieder zur Kamera. Nicht, um das perfekte Bild für jeden zu machen. Sondern um etwas individuell auszudrücken, das ich selbst lange nicht greifen konnte. Ein Satz ist mir aus dieser Zeit besonders geblieben: „Das Gegenteil von Depression ist Expression.“
Genau darin sehe ich die Fotografie mittlerweile für mich. Sie hat meinen Blick verändert. Nicht nur auf Bilder – sondern auf Menschen, Situationen und das Leben selbst. Die Kamera wurde für mich nie einfach nur Technik. Sie wurde ein Werkzeug für Aufmerksamkeit, Emotion und echte Geschichten. Heute suche ich nicht mehr nur nach schönem Licht oder spannenden Kompositionen. Ich suche nach der Authentizität. Nach Bildern, die nicht laut sein müssen, um etwas auszulösen, sondern nach Momenten, die man spüren kann.
Ich lege mich dabei bewusst nicht auf eine einzige Branche fest. Mich begeistert Vielfalt, Menschen, Dynamik, Atmosphäre, Chaos und gleichzeitig Ruhe. Mein Stil bewegt sich zwischen dokumentarisch, künstlerisch und authentisch – immer mit dem Ziel, Bilder zu schaffen, die in Erinnerung bleiben und die jeweilige Situation bestmöglich repräsentieren. Das ist meine Geschichte und jetzt lass uns deine gemeinsam schreiben!
Cheers!
Ich bin Matze, 30 Jahre alt und gehe nun endlich in vollen Zügen meiner Leidenschaft nach: dem Fotografieren! Doch das war es nicht immer… Angefangen hat für mich alles mit Urlaubsbildern und Streetfotografie – ich wollte Momente festhalten, habe immer mehr mit der Kamera herumgespielt, immer mehr Fotos gemacht und sie schlussendlich doch nicht mehr angeschaut. Bis zu einem Punkt, an dem bei mir mental gar nichts mehr ging. Stress, Misserfolg, Frustration. Die Dinge, die mir eigentlich Spaß gemacht haben, wurden Arbeit. Ich traute mich nicht mehr auf den Auslöser zu drücken, weil ich den Berg an nicht bearbeiteten Bilder vor mir gesehen habe. Die Folge: Depression.
Eine Zeit lang ging gar nichts mehr. Nichts gefühlt, nichts wahrgenommen, kein Lust auf irgendwas. Letztes Jahr bin ich in eine Klinik, war in stationärer Behandlung und habe wieder gelernt, auch kleine Dinge wahrzunehmen. Mir wurde gesagt: “Das Gegenteil von Depression ist Expression”. Und genau das habe ich gemacht. Ich bin achtsamer geworden, habe mir meine Kamera wieder geschnappt und mich dadurch ausgedrückt. Während der Zeit habe ich auch ein Buch gelesen: Das Café am Rande der Welt von John Strelecky. Hierdurch habe ich gelernt, dass man, sofern man auf etwas Lust hat, auch gut darin ist. Das war mein Startschuss, mich wirklich intensiv mit Fotografie auseinanderzusetzen bis ich letztendlich den nächsten Schritt gegangen bin: Meine Leidenschaft zum Beruf zu machen!
Anfangs war ich immer auf der Suche nach besonderen Momenten, spannendem Licht und klaren Linien. Mit der Zeit wollte ich aber mehr als nur Szenen festhalten: Ich wollte die Emotionen der Menschen und die Atmosphäre eines Moments sichtbar machen. Bilder mit einer gewissen Tiefe schaffen, die sich nicht nur anschauen, sondern auch fühlen lassen.
Die Kamera wurde dabei für mich viel mehr als nur ein Werkzeug. Sie hat meinen Blick auf die Umgebung verändert. Plötzlich waren da wieder so viele kleine Details, Lichtstimmungen, Strukturen und Situationen, die im Alltag oft untergehen.
MitIch probiere mich aus und habe dabei in vielen Bereichen eine Begeisterung entwickelt. Ich lege mich nicht auf eine Branche fest – ich zeige euch die verschiedensten Dinge auf meine Art: journalistisch, künstlerisch, authentisch. Immer mit dabei sind echte Emotionen, Dynamik und besondere Augenblicke.